Samstag, Dezember 30, 2006

Weihnachten in Brandenburg

Es braucht nicht viel, um mich glücklich zu machen. Es geht ganz einfach, aber doch ist es bei uns ziemlich schwer. Wir hatten natürlich keine Weisse Weihnacht. Aber dafür fing es am 28.12. vormittags an zu schneien. *g* DAS macht mich glücklich. Einfach nur Schneeflocken sehen und ich freue mich. Bleibt es dann noch liegen, um so besser. Es hat vielleicht 5-6 Stunden geschneit. Es gab max. 10 cm Schnee in der Zeit. Für uns ist das extrem viel. Das Schönste war, als ich mit meinem Fahrrad im "Schneesturm" durch die Stadt fuhr. Herrlich, die Schneeflocken ins Gesicht zu bekommen. Es hat mich an letztes Jahr Silvester in der Schweiz erinnert, wo wir in den Bergen plötzlich einen Schneesturm hatten mit mind. 30 - 40 cm Neuschnee und 10 m Sicht. Und das nachts wo wir ins Flachland zurück mussten.
Das Beste ist, auf Schnee Fahrrad zu fahren. Nur der Gedanke daran macht mich soooo froh.

Das ist unser Salzufer. Im Stadtzentrum. Der Fluss hat meiner Heimatstadt den halben Namen gegeben: Brandenburg an der Havel. Das ist die Havel. Und rechts ist die St. Johanneskirche als Ruine (Klosterkirche der Franziskaner). Der Fluss trennt übrigens die Altstadt von der Neustadt. Rechts ist die Altstadt, links Neustadt.

Am nächsten Morgen war alles wieder getaut. Alles war so grün wie zuvor. Zu Weihnachten sind wir in unserer Nachbarschaft umhergegangen und haben alle blühenden Pflanzen fotografiert. Unglaublich, wie grün alles ist und was schon blüht.

Samstag, Dezember 23, 2006

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest! Ich hoffe, ihr könnt alle mit euren Familien sein. Ich fahre gleich zu meinen Eltern und werde mit Ihnen Weihnachten verbringen.
Auf eine weiße Weihnacht werden wir leider verzichten müssen. Es sind sommerliche 7 Grad draußen und meine Studentenblumen blühen noch immer auf dem Fensterbrett. Wir hören uns nach den Feiertagen wieder!

Donnerstag, Dezember 21, 2006

Schlittschuhlaufen am Alex

YEAH! Ich war Schlittschuhlaufen. Ja, klar an sich ist es nichts besonderes. Aber meine Bänderrisse sind jetzt 4 Monate her. Vor 2 Wochen meinte ich zu meiner Therapeutin, ich lasse Schlittschuhlaufen dieses Jahr lieber ausfallen. Sie schaute mich fragend an: WARUM? Also, ich hatte immer Angst, ich kann mich wieder verletzen. Es war aber nur etwas anstrengend für meinen Fuß, so dass ich nur ein paar runden gedreht hab. Aber die Bahn ist ja noch bis zum 07.01. da und dazu noch kostenlos. :) Ich komme wieder!


Mittwoch, Dezember 20, 2006

endlich wieder Fußball

Nach meinem Unfall wurde es endlich mal wieder Zeit, dass ich meinen Fuß voll belaste und sehe, ob alle Bewegungen funktionieren. Bei was kann man das wohl am Besten machen? ;o) beim Fußball natürlich. André wollte als FHA-Aktivität unbedingt Fußball spielen. Da muss man mich doch nicht 3 mal bitten.
Hat das Spass gemacht. Ich muss zwar noch ziemlich aufpassen, aber ich kann den Fuß recht gut bewegen. Ein paar Bewegungen zur Seite tun eben noch weh, aber da muss ich durch. Durch die höhere Belastung lässt sich das Sprunggelenk auch gut trainieren. Ein bisschen noch und dann ist alles wieder in Ordnung.
Es stört mich relativ wenig, dass ich noch gehandicaped bin. Immer schön mit dem Fuß draufhalten. Noch mal ein paar Wochen liegen, ist bestimmt spannend. ;o)

Ach so neben bei, da fällt mir ein, ich hab ja noch nie über meinen BVB gepostet. Tja, was fällt mir dazu ein? *grübel* Schaun ma erstmal, was Jürgen Röber so auf die Beine stellt. Ich bin ja immer noch der Meinung, dass wir nächste Saison Meister werden.

Freitag, Dezember 15, 2006

Weihnachtssingen auf dem Weihnachtsmarkt

Oh wie schön. Nach dem Institut sind wir heute mit einer kleinen Gruppe zum Weihnachtsmarkt auf den Breitscheidplatz gegangen und haben Weihnachtslieder gesungen. Ich war so überrascht, wie schön es sich angehört hat. Dabei haben wir das nie geübt.

Für mich war es einfach schön, zu sehen, wie wir einigen Menschen eine Freude machen konnten. Manchmal hat eine große Menge zugehört, wir haben Applaus bekommen, andere haben wieder mitgesungen. Wir wurden fotografiert und gefilmt und sogar ein Kamera-Team kam vorbei und hat uns kurz aufgenommen. Eine Frau blieb sehr lange da bis zum Schluss und sie hat mitgesungen. Aber nachher kam sie zu uns und danke uns, dass sie zuhören durfte. Ist es nicht unglaublich? Mir hat es sehr viel Spass gemacht, den Leuten eine Freude zu bereiten. Ihr Lachen hat mich angesteckt.

Donnerstag, Dezember 14, 2006

Scrabble-Fight beim Heimabend

Wer diesmal am Montag nicht beim Heimabend war hat echt was verpasst. Bei Scrabble haben wir alles um uns herum vergessen. Wir wollten erst in 2er Teams spielen: Amerika, Deutschland und Ukraine. Tja, nur wir Deutschen haben zusammengehalten. ;o) Wir 2 jungen Mädels gegen André (ca. 11 Jahre) und gegen Elder Kirkham (Outreach-Couple). André war Meister im Worte erfinden. Er hat immer nach unmöglichen Wortkombinationen gesucht, die wir leider fast nie gelten lassen konnten. Und dann wurden unsere Worte immer englischer, aber so sagen wir das nun mal auf Deutsch. :) Wir sind ja international. Elder Kirkham und wir haben dann so viel gelacht und rumgealbert, weil wir sehr kreativ waren. naja und zum Schluss haben wir beide uns einfach nicht ausgekäst. Jeannette und ich haben uns aber auch von unserer guten Seite gezeigt. Wir haben allen geholfen und zu hohen Punkten verholfen. Wie lieb von uns. *grins* Das sollten wir nochmal machen.

Freunde aus Holland

So schnell kann man also neue Freunde kennenlernen. ;) Ezra und Kate waren am Sonntag bei uns in der Gemeinde. Ezra ist aus Holland und Kate war jetzt für 9 Monate in Holland als Au Pair. Diese Woche muss sie allerdings wieder nach Hause zurück. Und da sie nach der Kirche nur zum Bahnhof wollten und warten bis der Zug abends kam, hab ich beide zu mir zum Essen eingeladen. Es hat Spaß gemacht mit beiden zu kochen. Aber vorallem war es auch interessant, mehr über die Kirche in Holland zu erfahren. Und das Gute ist, die Kirche ist überall die gleiche. Die gleichen Lehren, die gleiche Organisation, freundliche Mitglieder. Egal wo auf der Welt man hingeht, man fühlt sich einfach zu Hause.

Kate und Ezra hatten schon viel in Berlin gesehen und auch nicht mehr soviel Zeit. Deshalb habe ich ihnen die Gedenkstätte Plötzensee gezeigt, die ganz bei mir in der Nähe ist. Es war auch das erste Mal, dass ich zu so einer Gedenkstätte fuhr und ich die Geschichte von einem Menschen kannte, der dort im 2. WK umgebracht wurde.
Helmuth Hübener war mit 17 Jahren das jüngste Opfer, das dort vom Volksgerichthof verurteilt und hingerichtet wurde. Er war Kopf einer 4er Jugend-Widerstandsgruppe. Sein Freund Karl-Heinz Schnibbe, einziger noch Lebender dieser Gruppe, war vor Kurzem in Berlin und hat in einer Fireside über sein Leben zu der Zeit gesprochen. Er hat sehr viel von seinem Freund Helmuth erzählt. Helmut und seine Freunde haben einen ausländischen Radiosender abgehört und die Nachrichten dann auf Flyern in Hamburg verteilt. Sie wurden aber alle gefaßt. Helmut war der Einzige der Gruppe, der hingerichtet wurde. Die 3 anderen wurden zu Haftstrafen verurteilt, wobei Karl-Heinz danach noch in den Krieg nach Polen mußte und dort in Russische Kriegsgefangenschaft geriet und 1949 zurückkam. Jetzt lebt er in Salt Lake City. Diese Jugendlichen waren alle Mitglieder unserer Kirche in Hamburg.
Hier wurde Helmuth geköpft. Hinten sind noch die Haken zusehen, die Ende 1942 angebracht wurden, um Leute zu hängen. Die Guillotine stand davor zur Tür rechts hin, wo auch Helmuth geköpft wurde. Die Vorstellung allein ist schon grauenvoll.

Einen wahren Kontrast dazu bildete der Hauptbahnhof mit weihnachtlicher Atmosphäre. Der Weihnachtsbaum ist einfach gigantisch. Der Bahnhof macht den Eindruck eines großes Weihnachtsmarktes mit ein paar Ständen und der passenden Beleuchtung drinnen und draußen.

Film-Kurs "Filme im Licht des Evangeliums!"

Ich konnte mir erst nicht viel darunter vorstellen. Aber nachdem wir heute den ersten Film gesehen und besprochen haben, bin ich sehr begeistert. Es ist interessant, die Filme unter dem Gesichtspunkt des Evangeliums zu betrachten und wie es umgesetzt wurde. Wir haben "Ist das Leben nicht schön?" gesehen. Für mich einer der schönsten Weihnachtsfilme überhaupt.

Die Schriftstelle, die wir zum Film besprochen haben, ist in Johannes 15:13 "Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt." Nicht nur, dass George immer alles für seine Freunde aufgab, selbst in dem Moment, wo er eigentlich sein Leben aufgeben will, denkt er nur an das Wohl anderer und "rettet" jemandem das Leben.

Ich freu mich auf die weiteren Filme.

Diplomarbeit

Und jetzt ist es endlich soweit! Ich habe meine Gliederung für die Diplomarbeit komplett neugemacht. Eigentlich wurde sie direkt vor dem Termin mit meinem Prof fertig. (wie immer bei mir). Er fand es gut und nach kleinen Änderungen hat er es genehmigt. Ich dürfte die Anmeldung ausfüllen. Jetzt muss ich es nur zum 1.1.07 zur FH schicken, damit ich angemeldet bin. Ende März/ Anfang April wird dann Abgabe sein. Das heißt, jetzt kommt viel Streß, aber ich werde froh sein, wenn es vorbei ist. Wird ja auch Zeit. Zum Glück habe ich ihn den letzten 1,5 Jahren schon viel zu Google und Suchmaschinen-Optimierung gesucht und auch Projekte gemacht. Eigentlich muss ich es nur noch zusammenfassen und schreiben. Das sollte also auch neben meinem Vollzeitjob möglich sein.

Weihnachtsmärkte

"Fröhliche Weihnacht überall, tönet's durch die Lüfte froher Schall! Weihnachtszeit, Weihnachtszeit ..." Schon wieder ist Weihnachten! Es ist komisch im November auf den Weihnachtsmarkt zu gehen, aber es war schön. Den ersten Tag hatte ich viel Spaß mit ein paar Freunden auf dem Breitscheidplatz gehabt. Es war das reinste Fotoshooting. Ihr seht, wie lustig es sein kann. Das sind Ashley, Nati, Aaron und ich vor einer großen Pyramide aus Thüringen.
Und auf dem anderen Foto Ashley, Stephan und Nati. Nati ist ja wohl immer für einen Spaß zu haben. ;)







Ashley und ich haben versucht, so freundlich wie es nur geht zu schauen. Vielleicht sind das schon die Auswirkungen, weil wir da schon eine Woche zusammen gewohnt haben. Da wächst man eben zusammen. ;o)



Ich wollte unbedingt schneller sein. Ich bin gerast, was das Zeug hält. Vielleicht hab ich je deswegen den "Heiligen" Schein um mich. *grübel* Na das Foto war nur schnell bearbeitet und das schlecht. Aber es erfüllt ja den Zweck. Auf jeden Fall kam ich sicher an.

Am nächsten Tag hatten wir unsere Weihnachtsfeier im Institut. Es war sehr interessant. Es stand unter den Motto: Traditionen zur Weihnachtszeit in verschiedenen Ländern. Wir haben zusammen unseren Weihnachtsbaum geschmückt. Das war unsere deutsch-amerikanische Tradition. Es war amerikanisch, da Elder Kirkham es geleitet hat und wir die ganze Deko nicht in Deutschland an einen Baum hängen würden. Und es war deutsch, da wir es nicht so voll dekoriert haben, dass noch viel Grün zu sehen ist. Ich muss sagen, ich bin sehr überrascht über das Ergebnis. Ich finde der Baum ist super schön geworden.
Helio hat uns eine Tradition aus Mexiko gezeigt. Er hat Pinatas gebastelt und einige konnten versuchen, mit verbundenen Augen und einem Stock daraufzuschlagen, bis es kaputt geht und die Süßigkeiten rausfallen.
Anna hat uns mehr über Weihnachten in Polen erzählt und Weihnachtsessen mitgebracht. das war lecker. Ich wußte auch gar nicht, dass wir eine Tradition zu Hause haben, die ähnlich der polnischen ist. In Polen wird am 24.12. den ganzen Tag nichts gegessen. In meiner Familie haben wir nur Frühstück. Bei "Kaffee" und Kuchen gibt es erst wieder Essen und dann abends Frikasse.

Und wir hatten noch nicht genug. Am Samstag sind wir mit einigen JAE auf 2 Weihnachtsmärkte gegangen und sind mit Karussells gefahren. Das coole war, in einem Kaufhaus hat eine Band gespielt. Helio und ich haben dazu getanzt. Ähh, ja alle Leute haben uns beobachtet. Naja, unsere Gruppe war dort auch die mit Abstand jüngste.

Dancing in The Moonlight/ Freiberg

27.10.06 Die Marzahner JAE haben einen schönen Tanzabend unter dem Motto "Dancing in The Moonlight" organisiert. Für mich war es besonders schön, da ich zum ersten Mal seit meinem Unfall wieder angefangen habe, richtig zu tanzen. Wie habe ich das vermisst. Ich liebe tanzen.

Die Nacht war dafür sehr kurz, da wir uns schon 6:00 Uhr im Institut getroffen haben, um zusammen zum Tempel zu fahren. Ich glaub, ich war noch nie so k.o. auf dem Weg nach Freiberg.

So fertig war ich von den stressigen Tagen davor und vom Tanzabend. ;) Ich war echt nicht zu gebrauchen auf der Fahrt. Geschlafen ohne Ende.


Für mich war dies ein wunderbares Erlebnis. Genau was ich gebraucht habe, um neue Kraft zu tanken. Der Geist war so stark. Ich war froh, mit Freunden zum Tempel fahren zu können. Das ist doch das Beste. Für mich war es richtig entspanned.
Das war unsere Gruppe. Wir waren 25 JAE, die nach Freiberg gefahren sind.

Thüringen

Mitte November hatte meine Oma Geburtstag. Da sie alle 5 Jahre ihren runden Geburtstag mit ihren Cousinen feiert, sind wir nach Thüringen zu ihnen gfahren. Ich war nie vorher da und hab den Teil der Verwandschaft noch nie gesehen, bis auf 2 im letzten Jahr. Egal wie es war sehr spannend für mich, die Familie kennenzulernen. 2003 habe ich Omas Genealogie bekommen und mal nach den Orten geschaut, wo meine Familie herkommt. Plötzlich fuhren wir durch all diese Orte. Und ich erinnerte mich, dass ich mich schon damit beschäftigt habe. Es fühlte sich an, wie lebendig gewordene Geschichte. Und bei Familienfeiern wird ja viel über alte Zeiten erzählt, wo ich soviel gelernt habe.
Nur meine Oma und ich fehlen auf dem Foto. Ja das waren alle. Ich war mit Abstand die Jüngste und mein Vati der Zweitjüngste. :)

Thüringen ist toll von der Natur her. Es hat mich an meine Kindheit erinnert. Abgesehen davon, dass wir oft im Wald gespielt haben, haben wir aber auch immer in ländlichen Gegenden Urlaub gemacht. Es war wie früher. Für eine kurze Zeit st es sicher eine gute Erholung, aber auf die Dauer kann ich es mir nicht vorstellen, so zu wohnen.

Praktikumsbericht/ Diplomarbeit November 2006

;) ja, das ist ein leidiges Thema bei mir gewesen. :) Aber endlich habe ich meinen Praktikumsbericht von 2001 geschrieben. Ohne die Abgabe des Berichts kann ich meine Diplomarbeit nicht anmelden. Und wie immer hab ich es auf die letzte Minute gemacht. Hauptsache es ist geschafft.

Wegen der Diplomarbeit treff ich mich im Dezember noch mal mit meinem Prof. Wenn er die Gliederung dann genehmigt, kann ich sie anmelden und hab dann 3 Monate Zeit zum Schreiben. oh je... wird ne stressige Zeit, aber ich freu mich drauf.

Tempelfahrt Oktober 2006

Freiberg ist schon ein schöner Ort. Zumindest dieses kleine Fleckchen da. Zum Glück sind viele der BYU-Studenten mitgekommen und so konnten wir einen Bus nehmen. Das erste Mal seit langem, dass wir mit dem Bus zum Tempel gefahren sind. Das war so entspannend. So brauchten wir keine Sorge haben, ob wir den nächsten Zug bekommen und pünktlich da sind. Naja, pünktlich waren wir trotzdem nicht. Leider. Dadurch gab es ganz schön großes Durcheinander. Aber im großen und ganzen wurde es dann noch sehr geistig.
Die Zeugnisversammlung war für mich das Geistigste. Das sollten wir öfter machen.

Festival of Lights

Nacht der offenen Türen

Tag der Deutschen Einheit

Eigentlich wollte ich an dem Tag ja nach Hause fahren, aber nach der WM-Euphorie war ich so gespannt auf das Fest rund ums Brandenburger Tor. Schließlich war es der erste Nationalfeiertag nach der WM. Mit ein paar Freunden war ich sage und schreibe 9 Stunden unterwegs. Hieß für mich natürlich immer wieder hinsetzen und den Fuß hochlegen. Ashley wollte unbedingt auf den Reichstag... ups, keine Ahnung wie lange wir standen - sehr lange. Aber dafür wird man ja immer wieder mit dem Blick über die Stadt belohnt. Das Fest an sich fand ich jetzt nicht so berauschend. Nichts besonderes. Außer das man einige Leute mit Deutschland-Flaggen und Trikots gesehen hatte. Seit der WM hat denke ich keiner mehr ein Problem damit. Find ich toll. Auf dem Riesenrad hatten wir auch ein paar Runden gedreht. Das war ein schöner Blick über das ganze Fest.
Dann gab's einen "kleinen" Zwischenstopp in der Gemeinde. Zu meiner Freude. Fußhochlegen. :D Es war schön mit meinen Freunden einfach zu quatschen. Ein Spaziergang durch die Innenstadt mit Sightseeing am Abend war dann das gute Ende.

BYU-Gruppe in Berlin

17.09.06 Zur Pfahlkonferenz haben wir große Verstärkung bekommen. Zum ersten Mal ist eine BYU-Gruppe nach Berlin gekommen, um hier 3 Monate Deutsch zu lernen. Das coole war, dass Karen auch da war. Ich habe sie vor über 3 Jahren auf Mission in München kennengelernt. Sie kam mit ihrer Deutschklasse. Meine Mitarbeiterin July West ist ihre Schwester und wir konnten sie alle treffen und ihnen vom Evangelium erzählen. Es war wunderbar. Mit Colter war ich zwar auch zusammen auf Mission und wir hatten uns einmal getroffen, aber wir konnten uns beide nicht erinnern. Es war genial die BYU-Studenten hier zu haben. Sie haben mehr Schwung ins Institut gebracht und vieles verändert. Mit Ashley habe ich in der ganzen Zeit viel unternommen. Sie ist eine sehr gute Freundin geworden. Ich kann mit ihr stundenlang reden *g*

Elder Holland in Berlin

12.09.06 *freu* Elder Holland kam zu Besuch. Das war ein Erlebnis, wieder einen der Apostel zu treffen. Wir hatten auch noch das unglaubliche Glück, dass er sich mit dem Studentenrat treffen wollte. Wir hatten alle zusammen Essen und haben geredet. Elder Holland kam mit seiner Frau und Elder und Sister Paul von der Gebietspräsidentschaft. Und anschließend gab es noch eine Fireside mit ihm. ;) Das war definitiv sehr aufbauend.

Hawaii Tanz

Text folgt

Bänderrisse und Folgen August/ September 2006

Warum passiert es immer wieder, dass man sich Ziele setzt und dann immer etwas passiert, dass man sie nicht erreichen kann? Zumindest scheint es erstmal so. Ich hatte mir diesen Sommer vorgenommen, wieder mit dem Joggen anzufangen. In Salzburg war ich 2 Mal und jetzt wollte ich mich weiter motivieren. Am 25.8. war in Berlin der 5. Firmenlauf, wo ich teilnehmen wollte. 6 km durch die Innenstadt...ja WOLLTE.

Aber am 24.8. bin ich - wie sonst nie - von der Arbeit nach Hause gegangen. Und noch auf dem Firmengelände habe ich meinen rechten Fuß umgeknickt. Mein erster Gedanke war, ob ich überhaupt noch laufen kann. Es ging nach einer Weile. Ein Kollege fuhr mich zur U-Bahn und ich konnte erstmal ganz gut gehen. Hab zu Hause nur Eis drauf gemacht und eine Bandage und bin dann zum Institut. Danach bin ich noch durch die Stadt gelaufen, um T-Shirts für den Firmenlauf bedrucken zu lassen. Soweit so gut. Mein Knöchel war so gross wie ein Tennisball. Und ich war noch fest entschlossen, beim Firmenlauf mitzumachen.

Am nächsten Morgen konnte ich aber fast nicht mehr gehen. Ich bin zum Arzt gehumpelt, hab eine Bandage bekommen und war krank geschrieben. Distorsion. Ich dachte, es ist nur Überdehnt, da die Ärztin nicht mehr sagte. Ich durfte die nächsten 2 Tage auch nach Hamburg zur Abschiedsfeier einer Freundin fahren...

Ja, da ging das nächste los...Ich hatte eine Schmerzsalbe bekommen für den Fuß. An dem Wochenende sind meine Mandeln und meine Zunge angeschwollen. Das waren größere Schmerzen als im Fuß. Ich konnte 2 Tage nicht essen, trinken, sprechen, schlucken... Ich war beide Tage beim Notarzt. Die konnten es sich auch nicht erklären. Ich habe noch nie so eine dicke Zunge gesehen und man durfte sie nicht berühren, das waren solche großen Schmerzen. Samstag wurde mir Penicillin gespritzt, weil ich nicht schlucken konnte. Eine Freundin von Mirja hat mich nochmal untersucht und mir geholfen, irgendwie eine Schmerztablette in vielen kleinen Teilen zu schlucken. Was schon viel half, dass ich schlafen konnte. Am nächsten Tag hab ich Penicillin und starke Schmerztabletten bekommen. Es half sofort. Innerhalb von wenigen Stunden ging es besser. In Berlin konnte ich schon wieder etwas sprechen.

Eine Woche ging es auch gut. Als die Tabletten alle waren bekam ich plötzlich Ausschlag am ganzen Körper... eine Penicillin-Allergie. Ich hab auch wirklich alles mitgenommen. Ich sah grauenvoll aus. Das schlimmste Bild kann ich hier gar nicht reinmachen. Der ganze Körper war rot und hat gejuckt. Nach 2 Wochen konnte man es nicht mehr sehen. Ich schon, aber...

Dann nach Hamburg hat der Arzt beim Ultra-Schall festgestellt ich habe einen Bänderriss. Da es nach 2 Wochen noch dick war, musste ich zur Kernspintomographie. Was nicht gerade ein so schönes Erlebnis war. Es sollte nicht schmerzhaft sein, war es aber leider. Auf jeden Fall wurde dadurch festgestellt, dass ich 2 Bänderrisse habe, eine Prellung und viele Bänderanrisse. Wenn ich etwas tue, dann wohl richtig... ;o) Aber zum Glück ist es alles verheilt und im Oktober konnte ich Krankengymnastik anfangen, da mein Fuß total blockiert war und ich ihn kaum bewegen konnte. Ich musste jede Bewegung wieder neu lernen. Und das wird noch eine Weile so gehen.

Aber ich bin ganz froh über diese Erfahrung. Jetzt weiss ich, was die Füße alles tragen müssen. Es war für mich extrem schlimm, 3 Wochen lang zu liegen. Ich bin nur zum Arzt und zu Aktivitäten im Institut gegangen und auch da musste ich immer den Fuß oben haben. Ich kann das nicht. ;o) Nach 3 Wochen habe ich mich auch gesund schreiben lassen und bin wieder zur Arbeit gegangen. Ich hatte den Tag bis zu 4/ 5 Videos gesehen. Ich konnte nicht mehr. Und ich musste bei 4 Tanzabenden in 3 Wochen sitzen, wo ich es doch liebe zu tanzen.

Achja, durch die Krankengymnastik hatte ich angefangen kleine Stücke zu laufen, um den Fuß zu trainieren. Ich hoffe, ich mache es weiter, dann erreiche ich doch mein Ziel, nämlich regelmäßig zu laufen. Nächstes Jahr mache ich definitiv beim Firmenlauf mit!

Salzburger JAE-Tagung August 2006

Text wird erstellt

München Juli 2006

Text folgt

Warum Schwarz - Weiß?

So witzig, dass sie grad im TV eine Doku über die WM gebracht haben. "Deutschland - Weltmeister der Herzen"!!! Wow. Was für ein Gefühl, die Stimmung wieder miterleben zu können. Es ist einfach unglaublich, was für ein Nationalstolz bei der WM entstanden ist. Zum ersten Mal in meinem Leben, hab ich voller Begeisterung und (positivem) Stolz unsere Nationalhymne gesungen und bin mit Flagge auf die Straße. Naja, nicht nur mit Flagge. Ich war voll ausstaffiert. Schlimmer gings nicht ;)

Warum spielt Deutschland immer in Schwarz-Weiß??? Die Frage hab ich mir auch immer gestellt. Es macht doch keinen Sinn, wo unsere Farben Schwarz-Rot-Gold sind. Ich hab es nie verstanden. Aber das hat schon eine ewig lange Tradition. Preußen ist Schuld. :) 1867 hat Bismarck eine neue Flagge für die Kriegs- und Handelsmarine veranlasst, zur Gründung des Norddeutschen Reiches und damit Vereinigung der deutschen Staaten: Schwarz-Weiß-Rot!
Schwarz-Weiß steht für Preußen und Rot-Weiß für Hansestädte (immer in den einzelnen Flaggen drin). Außerdem ist Rot-Weiß ja meine Mark Brandenburg. :) (Brandenburg/ Havel war auch mal Hansestadt). Und das wurde dann Flagge des Deutschen Reiches (1871-1918). Also ein Stück Preußen ist bei jedem Spiel dabei.

Mittwoch, Dezember 13, 2006

Fußball WM 2006


Das mit Abstand beste Ereignis des Jahres (sorry, aber da kommt nun mal nichts anderes ran) ist definitiv die Fußball WM 2006 in Deutschland. War das cool. Die Fan Meile Berlin ist mein zweites Zuhause geworden. Ich habe einige Spiele dort auf der Leinwand sehen können. Die Begeisterung aller bleibt einfach unvergessen. So eine Euphorie gab es vorher nicht. Alle waren super freundlich und hatten viel Spaß.

In der Zeit hatte ich definitiv auch den meisten Besuch. 8 Freunde haben bei mir in nur 3 Wochen übernachtet. Und wie ich das geliebt habe. Meine brasilianischen Freunde aus München haben mich besucht. Ich habe es so genossen mit meinem kleinen Alexandro zusammenzusein. Er ist gerade mal 5 Jahre alt, aber ein richtiges Goldstück. Annie kannte ich von ihrer Mission. Sie war Greenie in meiner Stuttgarter Gemeinde. Leider ging sie gerade nach Hause, als ich ins Feld kam. Sie kam mit ihrer deutschen Gastmutter zur WM. Und am gleichen Wochenende waren noch Ronny und Anja da. Wieder eine Woche später bekam ich Besuch von 2 Mädels, die ich bis dahin noch nicht kannte. Tatiana und Melina sind Schwestern und sind hier ins Stadion gegangen. Tatiana ist jetzt eine sehr gute Freundin von mir.

Unvergessen bleiben natürlich die Songs. Das ist mein absoluter Liebling: "54, 74, 90, 2006" ähh, etwas aktualisiert: "54, 74, 90, 2010 ja da stimmen wir alle ein. Mit dem Herz in der Hand und der Leidenschaft im Bein werden wir Weltmeister sein!" 2010 in Südafrika probieren wir es dann noch mal mit mindestens der gleichen Euphorie und Begeisterung. Du bist Deutschland! ;o)

Diane und Freunde


Ende Mai kam dann meine Freundin Diane mit ihrer Study Abroad Klasse (Kunst-Kurs) für ein paar Tage nach Berlin. In den 3 Tagen haben unter anderem den Reichstag, Brandenburger Tor, Holocost Mahnmal, Checkpoint Charly, jüdisches Museum gesehen, waren bayrisch essen (YEAH!) und haben im Käthe Kollwitz Museum ihre Bilder analysiert und darüber philosophiert. Hatte ganz vergessen, wieviel Spass das macht. Es hat so gut getan, die ganze Zeit Englisch sprechen zu können, da ausser Diane keiner wirklich Deutsch konnte.

Dienstag, Dezember 12, 2006

Amerika April/ Mai 2006

3 Wochen Urlaub in Amerika!!! Wer träumt nicht davon? Die ersten 5 Tage habe ich meine Schwester in Connecticut besucht und meinen Schwager in spe kennengelernt. Das war wohl der erholsamere Teil meines Urlaubs. Ich konnte noch viel relaxen. Einen Nachmittag sind wir nach New York gefahren. Wieder mal. Ich finde es immer wieder schön da.

Ein Überbleibsel vom Ground Zero. Es steht jetzt im Battery Park.


Darryl, mein Schwager in spe, und ich. Bei strahlendem Sonnenschein waren wir mit meiner Schwester im Central Park und hatten eine Menge Spass. Da mag wohl noch jemand Deutschland ;o)


Meine Schwester Kerstin und ich. Wir hatten uns so lange nicht gesehen. Es war schön wieder etwas mit meiner Schwester tun zu können. Seit Sommer 2002 haben wir uns fast gar nicht mehr gesehen. Also ganze 2 mal für jeweils eine knappe Woche. Ist nicht viel würde ich sagen. Aber ich bin froh, dass sie glücklich ist. Und das ist die Hauptsache.







Kerstin und Darryl. Das Foto entstand beim großen Fotoshooting im Central Park und ist jetzt die Hochzeitseinladung für nächstes Jahr im Mai. Über uns fand tatsächlich ein Fotoshooting einer Hochzeit statt.










Und dann folgten noch 2 Wochen in Utah, wo ich viele Freunde von Mission, Stuttgart und Brandenburg wieder getroffen habe. Das war so eine gute Zeit. Die meiste Zeit war ich in Provo und Salt Lake City. Die Welt ist echt klein. Ich will auf den Tempelplatz gehen und wen treffe ich da? Melina, ihre Mitarbeiterin Sister Hartmann und ihr ganze MTC-Gruppe. Gerade mal eine Woche im MTC und wir treffen uns so unerwartet.


Habe aber auch den Zion National Park sehen können und in St. George eine Freundin besucht. Das war kurz vor Sister Richmans 2ter Mission. Und ich konnte sie noch einmal sehen. Jetzt dient sie in Guatemala City.
Und dann gab es noch ganz besondere Momente, als ich "meine" Elders wiedergesehen habe. Es war unbeschreiblich, die beiden zu sehen und mit ihnen Zeit zu verbringen. Brandon sollte mich erst taufen, aber durfte es nicht (er wurde vorher versetzt). Kevin hat mich dann getauft.
Es war so schön, mit einer Familie für 2 Tage wohnen zu können. Wir waren 2001-2002 alle in der Gemeinde Stuttgart I. es hat soviel Spaß gemacht, die ganze Zeit mit den Kindern zu spielen. Am interessantesten war, dass ich nur Deutsch mit den Kindern gesprochen habe wie die Eltern, aber die Kinder haben nur auf Englisch geantwortet. Die Leute, die uns gehört haben, haben die Welt nicht mehr verstanden. Die haben wir ganz schön damit verwirrt.

Diese Zeit wird immer in meiner Erinnerung bleiben. Es war einfach herrlich mit Freunden zu sein und neue Leute kennenzulernen. Es war so schön, dass ich gerne geblieben wäre. Berge sind einfach faszinierend für mich.

Rückblick 2006

Ja ja, ich weiß. Noch ist das Jahr nicht vorbei. Aber so gut wie und da denke ich, ist ein Rückblick schon erlaubt. Zusammenfassend kann ich sagen, dass 2006 definitiv das schwerste Jahr meines Lebens war. Mensch, was ich alles erlebt habe. Jetzt kann ich darüber lachen. Aber auf der anderen Seite ist es auch das Jahr, wo ich am meisten gelernt habe.

Die ersten 2 Tage diesen Jahres war ich noch super glücklich. Ich denke gerne daran zurück. Allerdings waren die nächsten 4 Monate extrem schwer für mich. Wer mich kennt, weiss wovon ich spreche. :o) Mein Umzug nach Berlin in meine eigene Wohnung war allerdings etwas sehr positives. Das hat mir sehr gut getan. Ich bin ein sehr freiheitsliebender Mensch und ich bin echt dankbar, dass ich Zeit für mich habe, aber auch viel mit Freunden unternehmen kann. Ich liebe mein kleines Schloss. Ja, Freunde die mich besuchen, sagen in etwa folgendes, wenn sie in meine Wohnung kommen: "Können wir eine Schlossführung bekommen?" Hihi.

Über alles andere werde ich in kleinen Posts berichten.

Lange nichts gehört

Ich würde sagen, ich war in den letzten Monaten nicht gerade sehr ausdauernd, diesen Blog zu schreiben. Ich hätte soviel zu berichten gehabt. In den letzten Monaten ist eine Menge los gewesen. Ich werde hoffentlich einiges nachholen und dann regelmäßig schreiben.