Wann hattet ihr das letzte Mal das Gefühl, dass euch alles über den Kopf wächst bzw. Dinge einfach zu schwer sind? Schaut euch das Video an. Ich würde sagen, dass dann nichts mehr zu schwierig ist.
Januar 2006 bin ich von Brandenburg/ Havel in die wohl beste Stadt der Welt gezogen. Genau ich meine Berlin! Multikulti und immer was los.
Freitag, November 28, 2008
Mittwoch, November 26, 2008
Wieviel Taschentücher kann man verbrauchen
Ok, normalerweise würde ich nicht zählen wieviel Taschentücher ich bei einer Erkältung verbrauche. Aber bei der großen Packung muss ich auch nicht zählen. Seit einer Woche habe ich einen ordentlichen Schnupfen. Besser eine Nasennebenhöhlenentzündung. Mein Taschentuchverbauch scheint täglich zu steigen. Montag habe ich mir noch 2 von den Taschentuchspendern mit je 80 Taschentüchern gekauft. Montag Abend fing ich eine an. Auch wenn ich ab und zu andere Taschentücher verwendet habe, so ist diese eine Packung sicher heute Abend, spätestens in der Nacht schon wieder alle. Das hat mich gerade nur etwas erschreckt als ich den restlichen Inhalt sah. Irgendwann muss mein Kopf doch mal leer sein. Aber daran glaube ich noch nicht so recht.
Ich weiß, das war jetzt kein appetitliches Thema, aber doch ein natürliches. Und ich wollte es einfach mal loswerden. :) Alle anderen Schnupfnasen eine gute Besserung!
Ich weiß, das war jetzt kein appetitliches Thema, aber doch ein natürliches. Und ich wollte es einfach mal loswerden. :) Alle anderen Schnupfnasen eine gute Besserung!
Dienstag, November 25, 2008
Gedicht
Ich habe das gerade gefunden und finde es sehr schön. Wir sollten doch öfter daran denken, dass wir etwas tun müssen und nicht der Herr.
"Ja, mein Kind,
Du klagst und weinst,
und ich könnte wohl
viel leichter
zu dir hinüberkommen.
Doch ich habe
das Laufen schon gelernt.
Darum lasse ich
Dich zu mir kommen.
Lass jetzt los -
Gut gemacht!
Siehst du?
Denk immer
an diese ersten Schritte,
Kind,
und wenn du einmal
später
mit geballten Fäusten
und Tränen in den Augen
flehend rufst:
"Oh hilf mir,
Gott - bitte!"
Dann merke auf,
und du hörst
eine leise Stimme:
"Ich könnte
wohl helfen.
Doch nicht ich,
sondern du
musst versuchen
wie ein Gott zu sein."
Donnerstag, November 20, 2008
England hat verdient gewonnen
Ich war wirklich im Stadion:
Das war unsere Startelf:
Das war eine schöne Szene. Es gab ein paar Möglichkeiten, leider kein Tor:
Das war wirklich ein Freundschaftsspiel. Es ging nicht heiß her. Zumindest hatte ich nicht im Stadion das Gefühl.
Aber die eigentlichen Negativerlebnisse gab es erst nach dem Spiel. Ich hatte extra etwas gewartet, weil ja alles rausstürmte. Nur dann ging es trotzdem kurz vor der S-Bahn nicht weiter. Es war alles für die englischen Fans gesperrt. Der englische Block war komplett von den deutschen Fans abgetrennt. Alle mussten warten, bis die Engländer weg waren. Die Polizei hat dies ständig durchgesagt. Kein Wunder, dass alle verärgert wurden. Es fing auch noch zu regnen an. Es fielen laute Rufe wie: "Die Mauer muss weg", "Wir sind das Volk", "Freiheit". Und dann gab die Polizei die Aufhebung der Sperre bekannt. Und machte einen großen Fehler. Bis dahin haben sich alle gefreut, dass es weiter geht. Und dann meinte die Polizei: "Wir danken für Ihr Verständnis". Gingen da die Buh-Rufe los. Das hätten sie sich sparen sollen.
Samstag, November 15, 2008
Coole Malvorlagen
So, ich habe heute eine Seite mit Malvorlagen gefunden. Naja, ich war es nicht wirklich, ich habe es finden lassen. Dafür ist die Seite richtig cool. Es gibt sehr viele Vorlagen zum Ausmalen. Das ist sicher nicht nur für Kinder zu gebrauchen, sondern auch als Vorlage für anderes. Wie die Seite heißt wollt ihr sicher jetzt wissen. Na: malvorlagen.cc :)
Freitag, November 14, 2008
Küssen ist gesund
aus der GMX-Email, die ich gerade bekommen habe:
Na dann, tut etwas gegen Erkältungen... :)
es ist unüberhörbar: Die Erkältungs-Saison hat angefangen. Ob Büro, Bus oder U-Bahn, im Supermarkt oder in der Oper - überall wird geniest, gehüstelt und geschnieft. Sie fragen sich, wie Sie inmitten all dieser Erkältungsviren gesund bleiben sollen? Schnupfenforscher haben herausgefunden, dass der hierzulande zur Begrüßung übliche Händedruck ein Ansteckungsrisiko erster Güte darstellt. Küssen hingegen ist der Gesundheit sogar zuträglich: Der Puls steigt, die Blutzirkulation wird angekurbelt, Stoffwechsel, Kreislauf und Immunsystem kommen richtig in Schwung.
Na dann, tut etwas gegen Erkältungen... :)
Wirtschaftspolitik (an Hand von zwei Kühen) einfach erklärt
Christdemokrat
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine.
Sie behalten eine und schenken Ihrem armen Nachbarn die andere.
Danach bereuen Sie es.
Sozialist
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine.
Die Regierung nimmt Ihnen eine ab und gibt diese Ihrem Nachbarn.
Sie werden gezwungen, eine Genossenschaft zu gründen, um Ihrem
Nachbarn bei der Tierhaltung zu helfen.
Sozialdemokrat
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine.
Sie fühlen sich schuldig, weil Sie erfolgreich arbeiten. Sie wählen
Leute in die Regierung, die Ihre Kühe besteuern.
Das zwingt Sie, eine Kuh zu verkaufen, um die Steuern bezahlen zu
können. Die Leute, die Sie gewählt haben, nehmen dieses Geld,
kaufen eine Kuh und geben diese Ihrem Nachbarn.
Sie fühlen sich rechtschaffen. Udo Lindenberg singt für Sie.
Freidemokrat
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine.
Na und?
Kommunist
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine.
Die Regierung beschlagnahmt beide Kühe und verkauft Ihnen die Milch.
Sie stehen stundenlang für die Milch an. Sie ist sauer.
Kapitalist
Sie besitzen zwei Kühe. Sie verkaufen eine und kaufen einen Bullen, um eine Herde zu züchten.
EU-Bürokratie
Sie besitzen zwei Kühe.
Die EU nimmt ihnen beide ab, tötet eine, melkt die andere, bezahlt
Ihnen eine Entschädigung aus dem Verkaufserlös der Milch und
schüttet diese dann in die Nordsee.
Amerikanisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe.
Sie verkaufen eine und leasen sie zurück. Sie gründen eine
Aktiengesellschaft. Sie zwingen die beiden Kühe, das Vierfache an
Milch zu geben. Sie wundern sich, als eine tot umfällt. Sie geben
eine Presseerklärung heraus, in der Sie erklären, Sie hätten Ihre
Kosten um 50% gesenkt. Ihre Aktien steigen.
Französisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe. Sie streiken, weil sie drei Kühe haben wollen.
Sie gehen Mittagessen.
Das Leben ist schön.
Japanisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe. Mittels modernster Gentechnik erreichen
sie, dass die Tiere auf ein Zehntel ihrer ursprünglichen Größe
reduziert werden und das Zwanzigfache an Milch geben. Jetzt
kreieren sie einen cleveren Kuh-Cartoon, nennen ihn Kuhkimon und
vermarkten ihn weltweit.
Deutsches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe. Mittels modernster Gentechnik werden die
Tiere Re-Designed, so dass sie alle blond sind, eine Menge Bier
saufen, Milch von höchster Qualität geben und 160 km/h laufen
können. Leider fordern die Kühe 13 Wochen Urlaub im Jahr.
Britisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe. Beide sind wahnsinnig.
Italienisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe, aber sie wissen nicht, wo sie sind.
Während sie sie suchen, sehen sie eine schöne Frau.
Sie machen Mittagspause.
Das Leben ist schön.
Polnisches Unternehmen
Ihre Kühe wurden letzte Woche gestohlen.
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine.
Sie behalten eine und schenken Ihrem armen Nachbarn die andere.
Danach bereuen Sie es.
Sozialist
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine.
Die Regierung nimmt Ihnen eine ab und gibt diese Ihrem Nachbarn.
Sie werden gezwungen, eine Genossenschaft zu gründen, um Ihrem
Nachbarn bei der Tierhaltung zu helfen.
Sozialdemokrat
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine.
Sie fühlen sich schuldig, weil Sie erfolgreich arbeiten. Sie wählen
Leute in die Regierung, die Ihre Kühe besteuern.
Das zwingt Sie, eine Kuh zu verkaufen, um die Steuern bezahlen zu
können. Die Leute, die Sie gewählt haben, nehmen dieses Geld,
kaufen eine Kuh und geben diese Ihrem Nachbarn.
Sie fühlen sich rechtschaffen. Udo Lindenberg singt für Sie.
Freidemokrat
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine.
Na und?
Kommunist
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine.
Die Regierung beschlagnahmt beide Kühe und verkauft Ihnen die Milch.
Sie stehen stundenlang für die Milch an. Sie ist sauer.
Kapitalist
Sie besitzen zwei Kühe. Sie verkaufen eine und kaufen einen Bullen, um eine Herde zu züchten.
EU-Bürokratie
Sie besitzen zwei Kühe.
Die EU nimmt ihnen beide ab, tötet eine, melkt die andere, bezahlt
Ihnen eine Entschädigung aus dem Verkaufserlös der Milch und
schüttet diese dann in die Nordsee.
Amerikanisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe.
Sie verkaufen eine und leasen sie zurück. Sie gründen eine
Aktiengesellschaft. Sie zwingen die beiden Kühe, das Vierfache an
Milch zu geben. Sie wundern sich, als eine tot umfällt. Sie geben
eine Presseerklärung heraus, in der Sie erklären, Sie hätten Ihre
Kosten um 50% gesenkt. Ihre Aktien steigen.
Französisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe. Sie streiken, weil sie drei Kühe haben wollen.
Sie gehen Mittagessen.
Das Leben ist schön.
Japanisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe. Mittels modernster Gentechnik erreichen
sie, dass die Tiere auf ein Zehntel ihrer ursprünglichen Größe
reduziert werden und das Zwanzigfache an Milch geben. Jetzt
kreieren sie einen cleveren Kuh-Cartoon, nennen ihn Kuhkimon und
vermarkten ihn weltweit.
Deutsches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe. Mittels modernster Gentechnik werden die
Tiere Re-Designed, so dass sie alle blond sind, eine Menge Bier
saufen, Milch von höchster Qualität geben und 160 km/h laufen
können. Leider fordern die Kühe 13 Wochen Urlaub im Jahr.
Britisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe. Beide sind wahnsinnig.
Italienisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe, aber sie wissen nicht, wo sie sind.
Während sie sie suchen, sehen sie eine schöne Frau.
Sie machen Mittagspause.
Das Leben ist schön.
Polnisches Unternehmen
Ihre Kühe wurden letzte Woche gestohlen.
Mittwoch, November 12, 2008
Der Mond ist aufgegangen
Samstag, November 08, 2008
Wetten, dass..? in Berlin
Heute Abend, also in nicht mal 2 Stunden, ist Wetten, dass..? in Berlin. Ich weiss nicht wieso, aber ich meinte spontan, ich könnte ja hingehen. Es gibt ja eine Saalwette. Irgendwie finde ich den Gedanken nicht schlecht. Ich habe auch schon mal auf der Website nachgeschaut. Die Saalwette kommt von einem Mädchen. Was kann da also bei rauskommen? Also vielleicht finde ich den Weg ja zur O2 World. :)
edit: Ich könnte halb zur O2 World gehen. Flohwalzer kann ich spielen. Nur nicht schneller als das Mädchen. Und ich bin nicht mehr zwischen 6 und 14 Jahren alt. :( Wie schade. Ich hätte es doch so gerne gemacht. Naja, lieber nicht. :) Ist schon gut so.
edit: Ich könnte halb zur O2 World gehen. Flohwalzer kann ich spielen. Nur nicht schneller als das Mädchen. Und ich bin nicht mehr zwischen 6 und 14 Jahren alt. :( Wie schade. Ich hätte es doch so gerne gemacht. Naja, lieber nicht. :) Ist schon gut so.
Was macht mein BVB?
Lange ging es nicht mehr um meinen BVB. Nachdem wir die Saison so gut angefangen hatten, haben wir seit einiger Zeit auch nachgelassen. Heute haben wir uns vom HSV auch noch 2:1 schlagen lassen. Mmh. Das ist gar nicht gut. Das liegt heute sicher daran, dass ich meine Samstagsohringe nicht drinnen hatte. Wir müssen wieder besser werden.
Ich überlege noch, ob Hertha morgen gegen Bayern gewinnen soll. Grundsätzlich ja. Aber dann hat Hertha 3 Punkte mehr als wir. Ich denke, dass wäre mir trotzdem lieber, als dass Bayern auch nur einen Punkt mehr bekommt.
Ich überlege noch, ob Hertha morgen gegen Bayern gewinnen soll. Grundsätzlich ja. Aber dann hat Hertha 3 Punkte mehr als wir. Ich denke, dass wäre mir trotzdem lieber, als dass Bayern auch nur einen Punkt mehr bekommt.
Donnerstag, November 06, 2008
Persönliche Würdigkeit und die Segnungen der Ewigen Ehe
Das war die Überschrift der Klasse letzte Woche. Ich kam zu spät und hab nur einen Teil mitbekommen. Allerdings konnte ich anhand der Tafel sehen, was besprochen wurde. Es war etwas anders als im Leitfaden. Aber passend zur Überschrift. Es ging erst um Tempelwürdigkeit und es wurde dann mit "ehewürdig" verglichen.
Der 2. Teil hatte mich an Mission erinnert, da wir ausführlich im MTC darüber gesprochen hatten und es zumindest auf Englisch eine schöne Eselsbrücke gibt. Funktioniert leider nicht im Deutschen. Es ging um Umkehr und welche Schritte zur aufrichtigen Umkehr gehören:
- Schuld erkennen
- gottgewollte Traurigkeit
- Bekennen und um Vergebung bitten
- Sühnopfer annehmen
- Schaden gut machen
- nicht mehr sündigen
- Freude empfinden
Auf Englisch lässt es sich einfach merken. Wir hatten in einer Distriktsversammlung im MTC dies mal besprochen. Ich habe mich seitdem immer daran erinnert und es jetzt extra wieder rausgesucht.
- Admit
- Be sorry
- Correct any problem
- Don't do it again
- Exercise your will against it
- Forgive yourself
Das ist doch viel einfacher, oder? Der Post war jetzt eigentlich auch nur wegen dem letzten Teil.
Für diese Woche wird es keinen Post geben, da ich nicht im Insti war.
Der 2. Teil hatte mich an Mission erinnert, da wir ausführlich im MTC darüber gesprochen hatten und es zumindest auf Englisch eine schöne Eselsbrücke gibt. Funktioniert leider nicht im Deutschen. Es ging um Umkehr und welche Schritte zur aufrichtigen Umkehr gehören:
- Schuld erkennen
- gottgewollte Traurigkeit
- Bekennen und um Vergebung bitten
- Sühnopfer annehmen
- Schaden gut machen
- nicht mehr sündigen
- Freude empfinden
Auf Englisch lässt es sich einfach merken. Wir hatten in einer Distriktsversammlung im MTC dies mal besprochen. Ich habe mich seitdem immer daran erinnert und es jetzt extra wieder rausgesucht.
- Admit
- Be sorry
- Correct any problem
- Don't do it again
- Exercise your will against it
- Forgive yourself
Das ist doch viel einfacher, oder? Der Post war jetzt eigentlich auch nur wegen dem letzten Teil.
Für diese Woche wird es keinen Post geben, da ich nicht im Insti war.
Mittwoch, November 05, 2008
Obama ist neuer Präsident von Amerika
Nach dem ihr ja schon Off-Topic gegangen seid, könnt ihr das jetzt auch on-topic machen. :)
Obama steht als neuer Präsident fest. Wie ich finde, ist er die bessere Alternative. Ich habe keine Rede von McCain oder Obama gehört und habe ihre Versprechen/ Ziele auch nur schwach verfolgt. Allerdings gefiel mir da Obama besser. Menschlich gesehen ist Obama bei weitem vorne. Zumindest so weit man allen Berichten über die Duelle und Auftritte glauben darf, so hat Obama am besten reagiert. Er blieb ruhig, wurde nicht zu beleidigend. Er scheint personell keinen Fehlgriff bisher begangen zu haben. Da muss man McCain aber zu gute halten, dass jeder wusste, wer seine Vize-Kandidatin ist. Bei Obama hab ich das einmal gelesen, registriert und wieder vergessen. Naja, jetzt muss Obama zeigen, dass er auch mit seinen jungen Jahren das Zeug zum Präsidenten hat. Gerade sein Alter wird ihm ja immer wieder vorgehalten.
Auch wenn wir nicht so direkt von den Entscheidungen vom Präsidenten von Amerika betroffen sind, so ist der Einfluss auf uns doch viel größer als man sich oft vorstellt. Kerstin, wie du schon sagtest, gerade bei Kriegen bekommen wir viel mit. Ich kann nur sagen, der Beginn des Irak-Krieges hatte sehr großen Einfluss auf mich. März 2003 war ich im MTC. Eines morgens (müsste der 16.3.03 gewesen sein) haben sie uns erklärt, dass der Krieg ausgebrochen ist. Dies hatte zur Folge, dass alle Missionspräsidenten aus Europa nicht zu einer Versammlung ins MTC nach Preston, England kommen durften. Mit den wenigen Infos, die wir bekamen, konnten wir uns auch nicht wirklich ein Bild machen, was in der Welt gerade los ist. Dann hiess es auch, wegen dem Krieg müssen wir früher am Flughafen sein, da es mehr Kontrollen gab. Davon hab ich zwar nichts gemerkt, aber es war schon ein komisches Gefühl, zu fliegen und nicht zu wissen, wo gerade richtig was los ist. Ich hatte definitiv kein ruhiges Gefühl. Dann auf Mission wurde ich so oft für eine Amerikanerin gehalten, obwohl ich nur Deutsch mit den Leuten sprach. Die Leute wollten mir nicht glauben, dass ich Deutsche bin. Und dann immer die Fragen: Ist Bush nicht Mitglied eurer Kirche? Was sagt die Kirche zum Krieg? Mir standen diese Fragen wirklich sonst wo, da ich sie täglich mehrfach beantworten musste. Das ging mehrere Monate so. Zum Ende meiner Mission wurde es selten. Und bei dem ganzen habe ich oft genug, die Aggressionen der Leute gegenüber Amerikanern im Allgemeinen gespürt. Auch wenn ich für einen Amerikaner gehalten wurde, so hatte ich mir nie Sorgen um mich selbst gemacht, schließlich weiss ich ja, dass ich Deutsche bin. Aber ich hatte immer Angst um meine Mitarbeiter und habe oft innerlich gebetet, dass sie keine Kommentare machen und sich aus diesen Diskussionen raushalten. Ich hatte Angst, dass viele Leute gefährlich werden könnten. Wenn meist auch nur verbal, aber nicht nur.
Außerdem mussten wir die Hälfte unseres Notfallgeldes immer bei uns haben, dass wir im Notfall sofort zu unserem Treffpunkt fahren konnten, wo alle Missionare eines Gebietes sich im Fall der Fälle sammeln sollten. Dafür gab es einen ausgearbeiteten Notfallplan. Am Anfang durften die Apostel und andere Beamte der Kirche nur fliegen, wenn es unbedingt notwendig war. Missionspräsidenten durften ihre Mission gar nicht verlassen. Einfach damit niemand Gefahr lief. Das hieß für uns aber auch, dass Versammlungen ausfielen. So gab es für uns keine Missionskonferenz mit Elder Wirthlin.
Ich kann sagen, diese eine Entscheidung hatte großen Einfluss auf mein Leben, auch wenn ich weit weg von Amerika war. Also ganz so egal ist es dann doch nicht, wer Präsident wird.
Obama steht als neuer Präsident fest. Wie ich finde, ist er die bessere Alternative. Ich habe keine Rede von McCain oder Obama gehört und habe ihre Versprechen/ Ziele auch nur schwach verfolgt. Allerdings gefiel mir da Obama besser. Menschlich gesehen ist Obama bei weitem vorne. Zumindest so weit man allen Berichten über die Duelle und Auftritte glauben darf, so hat Obama am besten reagiert. Er blieb ruhig, wurde nicht zu beleidigend. Er scheint personell keinen Fehlgriff bisher begangen zu haben. Da muss man McCain aber zu gute halten, dass jeder wusste, wer seine Vize-Kandidatin ist. Bei Obama hab ich das einmal gelesen, registriert und wieder vergessen. Naja, jetzt muss Obama zeigen, dass er auch mit seinen jungen Jahren das Zeug zum Präsidenten hat. Gerade sein Alter wird ihm ja immer wieder vorgehalten.
Auch wenn wir nicht so direkt von den Entscheidungen vom Präsidenten von Amerika betroffen sind, so ist der Einfluss auf uns doch viel größer als man sich oft vorstellt. Kerstin, wie du schon sagtest, gerade bei Kriegen bekommen wir viel mit. Ich kann nur sagen, der Beginn des Irak-Krieges hatte sehr großen Einfluss auf mich. März 2003 war ich im MTC. Eines morgens (müsste der 16.3.03 gewesen sein) haben sie uns erklärt, dass der Krieg ausgebrochen ist. Dies hatte zur Folge, dass alle Missionspräsidenten aus Europa nicht zu einer Versammlung ins MTC nach Preston, England kommen durften. Mit den wenigen Infos, die wir bekamen, konnten wir uns auch nicht wirklich ein Bild machen, was in der Welt gerade los ist. Dann hiess es auch, wegen dem Krieg müssen wir früher am Flughafen sein, da es mehr Kontrollen gab. Davon hab ich zwar nichts gemerkt, aber es war schon ein komisches Gefühl, zu fliegen und nicht zu wissen, wo gerade richtig was los ist. Ich hatte definitiv kein ruhiges Gefühl. Dann auf Mission wurde ich so oft für eine Amerikanerin gehalten, obwohl ich nur Deutsch mit den Leuten sprach. Die Leute wollten mir nicht glauben, dass ich Deutsche bin. Und dann immer die Fragen: Ist Bush nicht Mitglied eurer Kirche? Was sagt die Kirche zum Krieg? Mir standen diese Fragen wirklich sonst wo, da ich sie täglich mehrfach beantworten musste. Das ging mehrere Monate so. Zum Ende meiner Mission wurde es selten. Und bei dem ganzen habe ich oft genug, die Aggressionen der Leute gegenüber Amerikanern im Allgemeinen gespürt. Auch wenn ich für einen Amerikaner gehalten wurde, so hatte ich mir nie Sorgen um mich selbst gemacht, schließlich weiss ich ja, dass ich Deutsche bin. Aber ich hatte immer Angst um meine Mitarbeiter und habe oft innerlich gebetet, dass sie keine Kommentare machen und sich aus diesen Diskussionen raushalten. Ich hatte Angst, dass viele Leute gefährlich werden könnten. Wenn meist auch nur verbal, aber nicht nur.
Außerdem mussten wir die Hälfte unseres Notfallgeldes immer bei uns haben, dass wir im Notfall sofort zu unserem Treffpunkt fahren konnten, wo alle Missionare eines Gebietes sich im Fall der Fälle sammeln sollten. Dafür gab es einen ausgearbeiteten Notfallplan. Am Anfang durften die Apostel und andere Beamte der Kirche nur fliegen, wenn es unbedingt notwendig war. Missionspräsidenten durften ihre Mission gar nicht verlassen. Einfach damit niemand Gefahr lief. Das hieß für uns aber auch, dass Versammlungen ausfielen. So gab es für uns keine Missionskonferenz mit Elder Wirthlin.
Ich kann sagen, diese eine Entscheidung hatte großen Einfluss auf mein Leben, auch wenn ich weit weg von Amerika war. Also ganz so egal ist es dann doch nicht, wer Präsident wird.
Dienstag, November 04, 2008
Weihnachtskalender im Oktober?
:) JA. Freitag kam eine Kiste mit Weihnachtskalendern ins Büro. Ich habe mich am Freitag auf den halben Kalender beschränkt. Die andere Hälfte war gestern. Der Kalender ist also Geschichte. Heute wurde der nächste geöffnet. Der dürfte aber 3 Tage reichen.
Ich brauchte einfach etwas Zucker! :) Ansonsten halte ich es doch ohne Weihnachtszeug aus.
Ich brauchte einfach etwas Zucker! :) Ansonsten halte ich es doch ohne Weihnachtszeug aus.
Montag, November 03, 2008
Schöne Zitate von Mission
In letzter Zeit habe ich oft an Mission zurückgedacht und an viele Erlebnisse, die ich hatte. Dabei gibt es auch einige Zitate, an die ich mich bis heute erinnere. Oder an die ich wieder erinnert wurde. Es kann sein, dass ich das eine oder andere hier schon einmal geschrieben habe. Aber ihr wisst ja wie das ist: Alles, was sehr wichtig ist, wird oft wiederholt. :)
Alles begann natürlich im MTC in Preston. Unser MTC Präsident, Pres. Bodhaine, erzählte uns, was sein Vater im immer sagte: "You can't never do nothing!" Und dann Sang er uns dazu ein Lied von einer kleinen Ameise vor. Den "Little Ole Ant" Song habe ich bis heute nicht vergessen. Es wa sehr lustig gesungen.
Ich wurde im Dritt trainiert. Für uns war klar, dass wir nach 4 Wochen nicht mehr zu dritt sind. Zu aller Überraschung wurde nur meine Trainerin versetzt und ich blieb mit meiner Co-Trainerin zusammen - 2 Deutsche! Niemand hat auch nur geglaubt, dass Präsident die beiden einzigen Deutschen Sisters zusammen lässt. Nachdem wir in den ersten 4 Wochen nur 6-7 Belehrungen pro Woche hatten, wollten Melanie und ich uns motivieren, dass wir mehr Belehrungen schaffen können. Wir haben einen Satz angefangen und ihn jede Woche ergänzt:
2, 3 Tage später waren wir bei einer Missionskonferenz mit Elder Nelson in Stuttgart. Fast zum Schluss sagte er:
Wie inspiriert ist das denn? Mir blieb der Atem weg, als er das sagte! Wir haben den Satz auch noch die kommenden 2 Wochen weiter ergänzt. Es war einfach ein super tolles Erlebnis.
So, dann gibt es noch 2 Erlebnisse mit Kristi. Zum einen hatten wir einen Amerikaner kennengelernt und getroffen. Und er ist einer der Leute, die ich nicht vergessen habe, obwohl wir ihn gar nicht lange getroffen haben. Seine Einstellung zum Evangelium und seine Überzeugung war ganz besonders. Ich denke, dass ich ihn jetzt im Internet wieder gefunden habe. Kristi hat mir jetzt etwas geschrieben, was ich schon ganz vergessen hatte, dass er es sagte:
Und dann gab es noch eine Kroatin, die wir belehrt haben. Sie war depressiv und so haben wir versucht, ihr zu helfen, positiv zu denken und Lebensfreude zu haben. Kristi kam dann mit einem Satz. Jedes Mal, wenn diese Frau diesen Satz hörte, strahlte sie über das ganze Gesicht. Wir haben es dann auch aufgeschrieben mit vielen Smileys drum herum und das hing dann in ihrer Wohnung. Jedes Mal, wenn wir kamen, berichtete sie von Freunden, die zu Besuch kamen und wie sie ihnen den Hintergrund erklärte. Sie wurde dadurch auch immer glücklicher. Sie war eine richtig glückliche Frau, wenn sie das erzählte. Und ihre Freunde haben gesehen, wie es sie positiv verändert hat. Hier der Satz:
Den Satz habe ich selber immer wieder benutzt. Wir haben ihn dann noch etwas abgeändert, da wir ja jeden Tag gesagt haben, dass HEUTE der beste Tag unseres Lebens ist.
Es gibt sicher noch mehr Zitate. Aber erstmal reicht es und ich muss mich auch erst wieder einnern. ;)
Ihr seid natürlich eingeladen, von eigenen Erlebnissen zu berichten, wenn ihr wollt.
Alles begann natürlich im MTC in Preston. Unser MTC Präsident, Pres. Bodhaine, erzählte uns, was sein Vater im immer sagte: "You can't never do nothing!" Und dann Sang er uns dazu ein Lied von einer kleinen Ameise vor. Den "Little Ole Ant" Song habe ich bis heute nicht vergessen. Es wa sehr lustig gesungen.
Just what makes that little ole ant
Think he can move that rubber tree plant?
Everyone knows an ant can't move a rubber tree plant.
But he's got high hopes
He's got high hopes
He's got high, apple pie in the sky hopes
So any time you're feeling bad
Instead of being sad
just remember that ant
Oops there goes another rubber tree plant
Oops there goes another rubber tree plant
Oops there goes another rubber tree plant
Ich wurde im Dritt trainiert. Für uns war klar, dass wir nach 4 Wochen nicht mehr zu dritt sind. Zu aller Überraschung wurde nur meine Trainerin versetzt und ich blieb mit meiner Co-Trainerin zusammen - 2 Deutsche! Niemand hat auch nur geglaubt, dass Präsident die beiden einzigen Deutschen Sisters zusammen lässt. Nachdem wir in den ersten 4 Wochen nur 6-7 Belehrungen pro Woche hatten, wollten Melanie und ich uns motivieren, dass wir mehr Belehrungen schaffen können. Wir haben einen Satz angefangen und ihn jede Woche ergänzt:
Es gibt Menschen in Deutschland und wir finden sie.
Es gibt Menschen in Deutschland und wir finden und belehren sie.
Es gibt Menschen in Deutschland und wir finden, belehren und taufen sie.
2, 3 Tage später waren wir bei einer Missionskonferenz mit Elder Nelson in Stuttgart. Fast zum Schluss sagte er:
Europe is full of the blood of Israel. You are here to find, teach and baptize them!
Wie inspiriert ist das denn? Mir blieb der Atem weg, als er das sagte! Wir haben den Satz auch noch die kommenden 2 Wochen weiter ergänzt. Es war einfach ein super tolles Erlebnis.
So, dann gibt es noch 2 Erlebnisse mit Kristi. Zum einen hatten wir einen Amerikaner kennengelernt und getroffen. Und er ist einer der Leute, die ich nicht vergessen habe, obwohl wir ihn gar nicht lange getroffen haben. Seine Einstellung zum Evangelium und seine Überzeugung war ganz besonders. Ich denke, dass ich ihn jetzt im Internet wieder gefunden habe. Kristi hat mir jetzt etwas geschrieben, was ich schon ganz vergessen hatte, dass er es sagte:
I believe in God. I can't make a tree. So there must be a God.
Und dann gab es noch eine Kroatin, die wir belehrt haben. Sie war depressiv und so haben wir versucht, ihr zu helfen, positiv zu denken und Lebensfreude zu haben. Kristi kam dann mit einem Satz. Jedes Mal, wenn diese Frau diesen Satz hörte, strahlte sie über das ganze Gesicht. Wir haben es dann auch aufgeschrieben mit vielen Smileys drum herum und das hing dann in ihrer Wohnung. Jedes Mal, wenn wir kamen, berichtete sie von Freunden, die zu Besuch kamen und wie sie ihnen den Hintergrund erklärte. Sie wurde dadurch auch immer glücklicher. Sie war eine richtig glückliche Frau, wenn sie das erzählte. Und ihre Freunde haben gesehen, wie es sie positiv verändert hat. Hier der Satz:
Heute ist der beste Tag meines Lebens!
Den Satz habe ich selber immer wieder benutzt. Wir haben ihn dann noch etwas abgeändert, da wir ja jeden Tag gesagt haben, dass HEUTE der beste Tag unseres Lebens ist.
Jeden Tag ist beste Tag meines Lebens!
Es gibt sicher noch mehr Zitate. Aber erstmal reicht es und ich muss mich auch erst wieder einnern. ;)
Ihr seid natürlich eingeladen, von eigenen Erlebnissen zu berichten, wenn ihr wollt.
Samstag, November 01, 2008
Weihnachten in München
Na nur fast. Ich fliege vom 19. - 23.12. nach München. :) Da Lyndy mit Familie nach München kommt, flieg ich hin, um ein bisschen Zeit mit ihnen zu verbringen. Vielleicht können wir ja auch zusammen ein paar Leute von Mission treffen. Und zusammen wieder als Mitarbeiter zur Kirche gehen. ;) Ja, was für ein Spaß. Damit wird Weihnachten das reinste Umherreisen, aber schön wird's sicher alle mal. Ich hoffe nur das Wetter spielt mit, so dass ich wirklich am 23.12. frühs wieder zurückfliegen kann. Das ganze heißt aber auch, dass alle Vorbereitungen für Weihnachten schon lange vorher fertig sein müssen. Em, das wäre das erste Mal. Vielleicht klappt es ja. :)
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