So die Tagung in Paderborn ist seit gestern vorbei. Ich bin um einige Erfahrungen reicher, wurde geistig sehr aufgebaut. Wie die letzten 4 jahre hatten wir eine JAE Gebietstagung für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Wir waren JAE aus 13 Ländern! über 200 Gemeinden... Insgesamt waren wir ca. 750 JAE! Nicht schlecht, Herr Specht!
- Bei der Schwesternkonferenz, sagte eine junge Schwester, die in einer schweren Zeit ist:
Unser Himmlischer Vater kennt unsere Grenzen.
Wow, das war was ich brauchte. Ich dachte die letzten 2 Monate ich bin über meine Grenzen hinaus. Ich war so oft dran aufzugeben. Und irgendwie merkte ich, wie plötzlich alles leichter wurde und ich gesehen habe, dass ich maximal an meine Grenzen ran kam aber nicht drüber ging und dass ich das alles ertragen kann. - Der Kammerchor Vocalis war der Hammer. Unsere JAE sind einfach spitze und laden mit der Musik den Geist so stark ein. Es hat mir bewusst gemacht, wie sehr Christus mich liebt und dass er für mich da ist. Er kennt meine Schmerzen und macht sie leicht. Ich habe mich so gestärkt gefühlt. Es war, als ob ich plötzlich 5 cm über dem Boden stehe und alles andere vergessen ist. Die Probleme sind einfach vergessen. Wenn der Chor im September nach Berlin kommt, müsst ihr dabei sein. Es ist unglaublich, so klar und ausdrucksstark.
- Freunde sind was besonderes. Freunde sind für einen da, wenn man jemanden zum reden, trösten, "ablästern" ... braucht. Freunde achten darauf, dass man nicht verletzt wird und weisen andere deswegen zurecht. Freunde wollen das Beste für einen. Gerade in schweren Zeiten erkennt man seine Freunde. Schön, wenn man gleichzeitig für seine Freunde da sein und sich gegenseitig stärken kann.
- Denn erstens kommt es meistens anders als man zweitens denkt. Der Herr weiß warum. Er hat seinen Plan. Aber es ist schon unglaublich, wie schnell Gebete gehört werden können. Das hatte genau die Wirkung die ich brauchte, aber mit der Art und Weise habe ich nicht gerechnet. Aber es hat mich auf der Stelle glücklich gemacht. Konnte nur noch von einem Ohr zum anderen grinsen.
- Joggen ist besonders gut zum Nachdenken, Agressionen abbauen, einen klaren Kopf bekommen und wieder denken können. Es macht glücklich und lässt einen den Tag gut beginnen. Zum anderen natürlich gut für die Fitness und fürs Ego, dass man es schaffen kann. Ich war 2 mal morgens joggen. Einmal sogar über eine Stunde. Dabei war es das erste mal nach einem Jahr, dass ich überhaupt gelaufen bin und Ausdauersport gemacht habe. Es war so schön. Ich habe nicht nur Natur gesehen, abgeerntete Felder, ein Maisfeld, Hasen, Vögel, Mäuse (ok die meistens tot...) und vieles Kleintier, Nebelschwaden, 150 m langes Wäldchen ;)
- Der Herr segnet uns mit Gesundheit, wenn wir es brauchen. Ich hätte eigentich viele Probleme mit der Atmung beim Joggen haben müssen. Aber nichts passierte. Nicht mal Schleimbildung, Verengung der Atemwege oder Aussetzen der Atmung/ des Herzens. Nichts, aber auch rein gar nichts. Was für ein Segen.
- Das habe ich zwar nicht von der Tagung, aber lässt sich sehr gut darauf anwenden:
Es hat keinen Zweck, über die Männer zu jammern. Wir müssen lernen, mit dem vorhandenen Material zu arbeiten.
- Eva Heller
Wie wahr! Man regt sich nur unnötig auf und macht sich das Leben schwer, wenn man über die Männer jammert. Leben können wir auch nicht ohne sie, also müssen wir lernen, das Material richtig zu verwenden. ;) - Es gibt auch wieder gute Tanzabende, bei denen man die ganze Zeit tanzen kann. Wenn du tanzen willst, musst du die Männer auffordern, da sie es sowieso fast nicht machen. Selbst wenn man mal abgewiesen wird. Was soll's? Es gibt noch andere. Es ist nicht so schwer, wie alle Jungs behaupten. Warum nicht zum Anfang die fragen, die tanzen wollen? Ganz einfach zu erkennen: Die Mädels tanzen entweder ständig oder stehen auf der Tanzfläche, bewegen sich oder tanzen in Gruppen. Die wollen aufgefordert werden und sagen bestimmt nicht so schnell nein. Willst du Spaß haben, sorge selber dafür. Schließlich ist es ein Tanzabend und kein Steh-/ Sitzabend. Ich habe kein Problem, Männer aufzufordern, aber ich möchte ab und zu auch aufgefordert werden. Vorallem, wie soll denn der Mann eine Familie leiten, wenn er mich nicht mal zum Tanzen auffordern kann? Soll der Mut später kommen? Ganz bestimmt nicht. Für mich ist das sehr wichtig. Wer mich auffordert hat schon mal Pluspunkte. Ich fand es so cool, von jemand "unbekanntes" aufgefordert worden zu sein. Ich wusste, wer er war, aber er kannte mich nicht. Wir hatten nie vorher geredet. Und trotzdem hat er mich gefragt, als ich vorbeiging. Cool. Er hat Pluspunkte gesammelt und mich gestärkt.
- JAE-Tagungen und Regen gehören zusammen. Der erste Tag ist immer schön, sonnig und warm. Der Rest verregnet. Am Abreisetag scheint die Sonne. Ich glaube, dass wurde immer so mitgebucht. Aber so können wir Nächstenliebe lernen, weil plötzlich Regenschirme mit Fremden geteilt werden.
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