Donnerstag, August 28, 2008

Was man auf einer JAE-Tagung so lernt

Ich habe ja schon gesagt, dass es bei der Tagung viele Klassen jeden Tag gab. Man konnte also von 10-17 Uhr außer zur Mittagszeit eine von bis zu 4 Klassen im Institut besuchen. Es gibt eine Art von Klasse, die immer extrem voll ist. :D Es geht sogar soweit, dass in den anderen Klassen Witze darüber gemacht werden. Ich weiss nicht mehr, in welcher Klasse es war. Vielleicht war es sogar die Klasse über Segen. Jedenfalls waren wir wenige Leute und der Lehrer machte dazu folgenden Kommentar: "Wir haben eben nichts mit Ehe zu tun." :D Ja, alle Ehe-Klassen waren zum Bersten voll.

Aber jetzt mal zum Titel des Posts. Was habe ich gelernt? Also, die Klasse "Jede Ehe eine LoveStory?!" wurde von einem Arzt und seiner Frau (auch medizinisches Personal) unterrichtet. D.h. ein Teil der Klasse war dann auch etwas medizinischer. Ich kann nur sagen, ihr solltet euch überlegen, ob ihr noch mal verliebt sein wollt. :D Ich habe bei Wikipedia gerade das genaue Gegenteil zu dem ersten Punkt gefunden. Uns wurde gesagt, der Serotoninspiegel steigt bei Verliebten. Wikipedia sagt, der Serotoninspiegel sinkt. Wie auch immer, ist ja egal. Auf jeden Fall bewirkt das, dass man wie bei einer Zwangsneurose handelt. Bekannt ist ja sicher, dass der Testosteronspiegel bei Männern sinkt und sie zahm und anschmiegsam werden und bei Frauen steigt er und sie werden aggressiver und tun gefährlichere Dinge. Und nun das letzte was sie uns erzählt haben: Dopamin wird vermehrt ausgeschüttet. Daher das große Glücksgefühl. Soweit so gut. Nur dadurch ist man wie im Drogenrausch. :D
Wer ist für Zwangsneurose und Drogenrausch??? Zum Glück ebbt das irgendwann auch wieder ab und man wird "normal". Wie sollte man das auch auf Dauer aushalten? :D

Dann gab's da noch eine andere Klasse: "Four Pillars for a Happy Marriage". Das Outreach-Ehepaar, dass die Klasse gemacht hat, stellte sich vor. Er meinte dann, "bevor ihr jetzt fragt, wie wir uns kennengelernt habt, dass werden wir vielleicht später erzählen. Die Geschichte kennen nicht mal unsere Kinder vollständig. Daher müssen wir euch zum Schweigen verpflichten." Nach der Klasse haben wir nachgefragt, wie die Geschichte nun war. Ich werde nicht sagen, wie sie sich kennengelernt haben. Die allgemeine Reaktion war "wow" und leicht entsetzt sein. Ok das kommt oft vor, wie sie sich kennengelernt haben. Aber es ist schon krass, zumal die eigene Familie betroffen war. Heute verstehen sich aber alle wieder. Am wichtigsten bei der Aussage, fand ich den Satz, den die beiden dann sagten: "Manchmal muss jemandem etwas Schlimmes passieren, damit andere glücklich sein können." Stimmt.

Ich habe sicher noch mehr gelernt, aber das sollte hier reichen.

2 Kommentare:

  1. Wenn alle teilnehmenden JAE von diesem Workshop zum Thema verliebt sein nur "Zwangsneurose und Drogenrausch" mitgenommen haben, dann war es ja ein voller Erfolg :-) eom

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  2. Es gab noch einiges andere. aber Zwangsneurose und Drogenrausch war das unterhaltsamste und einprägsamste. Immerhin war es das, worüber alle geredet haben, wenn es um diese Klasse ging (bevor ich dabei war)

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