Montag, Februar 05, 2007

Geistiger Gedanke

Ich hatte grad über meinen Post nachgedacht und einen Gedanken bekommen, den ich mit euch teilen will. Ich hatte kristeee's Kommentar beantwortet.

Ich musste ja ins Krankenhaus und hatte mich danach so verloren gefühlt, weil ich nicht wußte, wo ich bin und wo ich lang gehen muss. Ich hatte ja ein Ziel: meine Wohnung und erstmal die U-Bahn. Aber ich hatte keine Ahnung wie ich mein Zwischenziel erreichen soll (U-Bahn). Dann wäre es wieder einfach, nach Hause zu kommen. An jeder U-Bahn sind Pläne.

Ich dachte, das gleiche ist mit dem Evangelium. Wir möchten zu unserem Himmlischen Vater zurück. Aber wie können wir das tun, wenn wir nicht die kleinen Stufen kennen, die wir nehmen müssen? Wir sind verloren. Wir können viel ausprobieren und finden vielleicht den Weg. Es ist mühsam, aber wir können ans Ziel kommen. Dafür müssen wir uns aber sehr auf das Ziel konzentrieren und es nie aus den Augen lassen. Aber es geht auch einfacher. Manchmal brauchen wir einfach eine Hilfe, die uns den Weg zeigt und wir vertrauen einfach und folgen, weil wir ganz genau wissen, dass der andere den Weg weiss. So war es bei mir, als ich aus dem Krankenhaus kam und Aaron mir den Weg zeigte. Ich glaube, ich wäre etwas verrückt geworden, wenn er nicht dagewesen wäre. Und ansonsten haben wir ja den Heiligen Geist, die Propheten, Bischof, ... Eltern, ... soviele, die uns den Weg zeigen können. Wir müssen ihnen nur vertrauen.

Und wir kommen nicht nur schneller ans Ziel, wir fühlen uns auch gut. Wir können unbekümmert sein. Wir brauchen nie das Gefühl haben, verloren zu sein. Sie zeigen uns den Weg zum nächsten Zwischenziel und da gibt es wieder einen Plan an dem wir uns orientieren können. Und dann können wir wieder etwas alleine weitermachen.

Ich wollte einfach sagen, wie dankbar ich bin, dass ich nicht alleine sein muss, sondern dass es immer Hilfe gibt!

Ist es nicht komisch, obwohl es andere Menschen, den Geist, die Schriften... gibt und sie uns den Weg zeigen, bleibt es immer noch unsere Entscheidung, ob wir ihnen auch folgen wollen oder nicht, wenn wir verloren sind.

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